@home II

Melanie @home
Melanie @home

Wir haben wieder – wie in meinem letzten Beitrag – zuhause fotografiert. Diesmal bei Melanie. Ihr Esstisch steht direkt am Fenster. Ich habe sie gebeten, sich darauf zu setzen. Das gab ein sehr schönes Licht.

Bei der Bearbeitung dieses Bildes habe ich erstmals mit recht niedrigen Kontrasten gearbeitet und die Tiefen recht hoch gezogen. Dadurch wird der mögliche Tonwertumfang natürlich nicht voll ausgenutzt, aber der Bildlook gefällt mir sehr gut.

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@home II

@home

m@homeEin Foto von jemanden zuhause in der eigenen Umgebung zu machen, finde ich sehr spannend. Durch Einbeziehung des persönlichen Umfeldes wird auch das Portrait persönlicher. Sicherlich ein Fall für eine eher weitwinkligere Brennweite.

Dennoch gefallen mir die nahen, dunklen Bilder, auf denen der Mensch im Dunkel oder sogar nur als Silhouette abgebildet, am besten…

Kodak 100TMX in Rodinal mit Lightroom bearbeitet.

PS: Endlich mal wieder ein Beitrag von mir. 😉

Bild

Führungslinien

Wenn man eine Fotografie betrachtet, folgen unsere Augen den dort zu sehenden Linien. Linien führen uns durch das Bild und lenken unsere Aufmerksamkeit – oder in einem Linienchaos auch nicht.

Mit Cathi konnte ich das noch einmal üben. Bilder mit einem offensichtlichem und „dramatischem“ Einsatz von Führungslinien im Bildaufbau an einer dafür geeigneten Location sollten entstehen. Danke!

Fünf Bilder davon möchte ich hier zeigen. Linienführung gelungen? 😉

„Führungslinien“ weiterlesen

Galerie

Fenster und andere Lichteinlässe

Portraits mit Fensterlicht und mit Licht an Schattenkanten von Überdachungen – wie zum Beispiel auch Garagentüren – war die Aufgabe des Shootings mit Kim. Für den ersten Teil sind wir in ein Bistro gegangen und haben nebenbei einen Kaffee getrunken. Ganz entspannt. War sehr nett.

Als „Überdachung“ haben wir unter anderem ein paar Bäume genutzt. Wir haben vielleicht nicht 100%ig die Aufgabe umgesetzt, aber das ist auch nicht schlimm, da mit diesen Lichtbedingungen schon einige Male experimentiert habe – zum Beispiel hier, hier und hier. 😉 Es sind auf alle Fälle ein paar Bilder entstanden, die mir sehr gut gefallen.

Als Zusatz habe ich mit Freelensing experimentiert. Doch davon demnächst mehr. 🙂

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Point of View – Size and Scale

Vor zwei Wochen durfte ich mit/ an Marlene üben, Portraits zu fotografieren. Ich hatte schon öfter darüber geschrieben, dass ich Chris Orwigs Buch „People Pictures“ durcharbeite. Naja, was man so arbeiten nennt, wenn es sich jetzt doch schon über mehr als zwei Jahre hinzieht… 🙂 Es ging um den Einsatz von verschiedenen Perspektiven und Brennweiten, um das Model unterschiedlich (groß) wirken zu lassen. Die Übungs enthielt drei Praxisschritte:

  • In „Simple and small“ soll das Model in einer einfachen Umgebung maximal 10-25% des Bildes einnehmen.
  • „Get dirty“ soll von einer möglichst bodennahen Kameraposition nach oben zu einem erhöhtem Model fotografiert werden. Dabei darf es höchstens 50% des Bildes ausmachen.
  • Zuletzt soll das Model das Bild ganz ausfüllen und aus verschiedenen Positonen (von oben/unten/aus Augenhöhe) abgebildet werden.

Ziel waren jeweils zehn gute Fotos. Das ist recht viel… deshalb zeige ich etwas weniger. 😉

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Marlene und die Ruhe

Marlene
Marlene

Marlene habe ich lange nicht mehr gesehen. Um so mehr habe ich mich gefreut, als ich sie mal wieder getroffen habe. Super, dass sie auch direkt zu einer kleinen Fotosession eingewilligt hat.

Das Thema war „be quiet“ (nach Chris Orwig). Man könnte es auch „in der Ruhe liegt die Kraft“ beschreiben; denn durch eine lautlose Kommunikation zwischen Fotograf und Model und die so entstehende Stille soll ein starkes, authentisches Portrait entstehen. Wir haben es ausprobiert. Marlene war super und ich bin mit den Ergebnissen super zufrieden. Ich hoffe, Marlene auch. Ganz lieben Dank!

Marlene und die Ruhe