@home

m@homeEin Foto von jemanden zuhause in der eigenen Umgebung zu machen, finde ich sehr spannend. Durch Einbeziehung des persönlichen Umfeldes wird auch das Portrait persönlicher. Sicherlich ein Fall für eine eher weitwinkligere Brennweite.

Dennoch gefallen mir die nahen, dunklen Bilder, auf denen der Mensch im Dunkel oder sogar nur als Silhouette abgebildet, am besten…

Kodak 100TMX in Rodinal mit Lightroom bearbeitet.

PS: Endlich mal wieder ein Beitrag von mir. 😉

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Bild

Vergleich: Filtereinsatz bei analoger SW-Fotografie

Für meine Rollei besitze ich einige Farbfilter, die ich aber noch nie wirklich im Einsatz hatte. Jetzt habe ich sie ausprobiert, um im „ernstfall“ besser gewapnet zu sein. Das Gebäude zeigt das Ehrenmal in Bramsche, die Landschaftsaufnahmen sind oben auf dem Ehrenmal entstanden. Alle Bilder stammen von einem Film (Kodak 100TMX), wurden durch abfotografieren digitalisiert und in Lightroom bearbeitet. Dabei wurden sowohl bei den Gebäudeaufnahmen als auch bei der Landschaft jeweils gleiche Einstellungen verwendet. Zum Einsatz kamen ein Rot-, ein Orange- und ein Grünfilter. Die Belichtung wurde wie folgt angepasst: rot +2 Lichtwerte (LW), orange und grün jeweils +1 LW.

Bei den drei Aufnahmen (ohne – rot – orange) des Ehrenmals sehe ich ehrlich gesagt keine wirklichen Unterschiede. Vor allem im Himmel hätte ich das anders erwartet.

Die Landschaftsaufnahmen zeigen schon kleine Unterschiede. Interessanter Weise ist der Himmel beim Orangefilter dunkler als beim Rotfilter – das kann eigentlich nicht stimmen… Ich habe die Belichtung zwar ständig gemessen, aber vielleicht hat sich das Licht doch etwas geändert ohne, dass ich es bemerkt habe.(?) Auf alle Fälle ist die Landschaft (unten) beim Grünfilter am dunkelsten, dann folgen orange und rot. Beim Rotfilter passt die Belichtung.

Naja, weiter probieren. 🙂

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Sperrtor

Sonntagnachmittag war ich auf einer kleinen Fototour in meiner Stadt unterwegs. Als Thema hatte ich mir einfach „Macros“ vorgegeben. Warum? Weil mich Detailaufnahmen – vor allem im technischen Bereich – schon immer fasziniert haben. Aber auch , weil ich mich leichter damit tue, Bilder mit Großaufnahmen oder Ausschnitten zu komponieren.

Das Bild zeigt ein Detail des Sperrtors an unserem Tuchmachermuseum. Die Zahnstange, an der das Tor hochgekurbelt wurde.

Ich wollte wieder analog fotografieren und war mit meiner Rollei Automat, dem Rolleinar 1 und dem Rollei RPX100 unterwegs – alles Rollei, oder was? :-)Der Film gefällt mir allerdings nicht ganz so gut, weil er bei mir nach der Entwicklung immer einen Magentagstich aufweißt – obwohl die Fixierung ausreichend gewesen sein müsste. Das nervt etwas. Aber er ist schön preiswert.

Wen es interessiert: f5,6 mit 1/250. Entwickelt habe ich 18 min. bei 20° mit Rodnal 50+1.

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Mit der Rollei Automat

Schon im letzten August habe ich mit meiner Rollei zwei Shootings mit Annika und Inken gemacht. Bei beiden sind drei bis vier Bilder herausgekommen, die ich Euch heute vorstellen möchte.

Von meinem Projekt „People Pictures“ von Chris Orwig habe ich Euch ja schon berichtet. Es enthält viele kleine Projekte/ Aufgaben/ Übungen – jenachdem, wie man es nennen will. Die Bilder von Annika entstanden unter der Überschrift „Endurance“, Ikens unter „Less is more“. Endurance meint die Ausdauer, die man beim Fotografieren entwickeln sollt. „Less is more“ erklärt sich sicher von selbst – es bezieht sich auf die Bildgestaltung.

Fotografiert habe ich mit dem Rollei RPX400 und dem Kodak T-Max400. Die Filme wurden auf 1600ASA gepusht.

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